Lesen Sie unsere 13 Tipps rund um Ihre Ferienhausbuchung
1. Auf seriöse Anbieter setzen. |
Wer bei großen Veranstaltern wie Dansommer, Novasol, Inter Chalet oder Interhome bucht, hat drei Vorteile: Sie bieten die größte Auswahl. Die Beschreibungen der Häuser sind sehr ausführlich. Der Service ist meist erstklassig. Das Plus kleinerer, lokaler Veranstalter: Sie sind vor Ort stärker präsent, kennen ihre Mietobjekte aus dem Effeff. Privatanbieter dagegen sind zwar flexibler bei den Belegungszeiten (keine zwingende Anreise zu bestimmten Wochentagen). Dafür gibt´s keinen Sicherungsschein – das kann etwa bei Reklamationen zu Problemen führen. |
2. Im Internet surfen. |
Aktuell werden fünfmal mehr Ferienhäuser online gebucht als im Jahr 2000. Die Gründe: Im Internet können Sie in Ruhe suchen, Preise vergleichen, Fotos anschauen. Weiterer Vorteil: Man erfährt sofort, wann welches Objekt verfügbar ist. Vor Buchung sollten Detailfragen per E-Mail oder Telefon geklärt werden: Ist das Haus im Winter vorgeheizt? Gibt´s einen Toaster? Werden Kinderstühle gratis verliehen? Außerdem kann man via Web die Lage eines Hauses recherchieren (http://maps.google.de) oder Bewertungen einholen (www.ferienhausmeinung.de). |
3. Sterne zählen. |
Seit 1994 werden in Deutschland auch Ferienhäuser mit Sternen bewertet. 50.000 Ferienhäuser hat der Deutsche Tourismusverband
(www.deutscher-tourismusverband.de) bis jetzt klassifiziert – eine gute Entscheidungshilfe bei der Buchung. |
4. Rechtzeitig buchen. |
Viele Stammgäste blocken ihr Lieblingshaus oft gleich fürs nächste Jahr. Die Folge: Besonders zu den Hauptzeiten (Sommerferien, Weihnachten, Silvester) wird´s richtig eng. Wer auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich früh. Für das beliebte Dänemark (75 Prozent aller Gäste sind Deutsche) heißt das: Ein Ferienhaus über Silvester sollte man ein Jahr vorher buchen! |
5. Schnäppchen machen. |
Sparfüchse haben zwei Möglichkeiten. Erstens: Sie fahren in der Nebensaison. In den Monaten November, Februar und März purzeln etwa in der Toskana die Preise um bis zu 40 Prozent. Noch mehr drin ist für Kurzentschlossene, die auf Last-Minute-Angebote setzen. Die gibt´s bei den großen Veranstaltern. XXX Dort kostet ein Acht-Personen-Haus im dänischen Blokhus für die zweite Novemberwoche 250 Euro, wenn man es Ende Oktober buchte. Drei Wochen zuvor zahlte man 550 Euro. Über 50 Prozent mehr. |
6. Lage sichten. |
Häuser, die mehr als zwei Kilometer vom Strand entfernt liegen, sind oft günstiger. Kein Problem, wenn man Fahrräder dabei hat oder gern weite Strecken geht – aber nichts für Familien mit Kleinkindern. Vorsicht auch bei Einzellagen! Erkundigen Sie sich, wie weit es zum nächsten Supermarkt und Restaurant ist. Außerdem beachten: Ein Waldgrundstück kann recht schattig liegen. Ein Haus auf dem Berg bedeutet nicht nur gute Aussicht, sondern auch anstrengende Aufstiege. |
7. Platz schaffen. |
Der Raum in Ferienhäusern ist oft knapp bemessen. Deshalb sollte man beim Buchen immer davon ausgehen, dass zwei Personen mehr als tatsächlich mitfahren. Wer also zu sechst unterwegs ist, wählt ein Objekt für acht Personen – am besten mit zwei Bädern oder einer Gästetoilette zusätzlich. Wichtig: Es müssen genügend Betten da sein. Also nachdenken, wie viele und welcher Art von Schlaflätzen es im Haus gibt. Denn: Welches Paar nächtigt schon gern im Etagenbett? |
8. Ausstattung prüfen. |
In Ihrer Unterkunft sollten Sie sich möglichst wie zu Hause fühlen. Wer bei der Einrichtung knausert, gefährdet seinen Ferienspaß. Vor dem Buchen sollte man sich erkundigen, ob Bettwäsche und Handtücher gestellt werden. Wie sieht es mit Geschirrspüler, Waschmaschine, Staubsauger, Trockner, DVD-Player oder Stereoanlage aus? Gibt´s Kinderstühle, Babybett, Schaukel oder Sandkasten? Tipp: Einige Veranstalter heben besonders familienfreundliche Häuser extra im Katalog hervor. |
9. Angebote genau lesen. |
Ein älteres Ferienhaus wird nicht gerade top-modern eingerichtet sein. In einer als einfach beschriebenen Unterkunft kann man keine Hightech-Geräte erwarten. Die neuste Falle: Einige Anbieter locken in der Nebensaison mit so genannten Miniferien über drei, vier oder fünf Tage. Das klingt zwar gut, ist aber zumindest für drei Tage nicht empfehlenswert. Grund: Die Häuser können am Anreisetag erst ab 15 Uhr bezogen werden – während sie am Abreisetag bereits bis zehn Uhr geräumt sein müssen. Das heißt im Klartext: Von drei Tagen bleiben nur eineinhalb Tage Urlaub übrig. |
10. Nebenkosten nicht vergessen. |
Vorsicht, Preise für die Endreinigung, Strom, Gas und Wasser sind meistens nicht inklusive! Bei Häusern mit Whirlpool, Sauna oder Swimmingpool ist die Endreinigung obligatorisch und kostet je nach Größe des Hauses zwischen 75 und 125 Euro. Wichtig: Nicht nur in Deutschland, sondern EU-weit sind die Energiekosten kräftig gestiegen – im Schnitt rund 13 Prozent verglichen mit dem Jahr 2006. Vor allen in Skandinavien, Italien und Frankreich ist Energie viel teurer geworden. Wer bei der Endabrechnung keine böse Überraschung erleben möchte, erkundigt sich bereits vor der Buchung, welche Nebenkosten im Durchschnitt fällig werden. Solarium, Fußbodenheizung, Sauna treiben die Koten nach oben. Allein eine Poolheizung kann bis zu 250 Euro in der Woche kosten. |
11. Tier mitnehmen. |
In einige Ferienhäusern sind Vierbeiner streng verboten. Daran sollte man sich halten, sonst werden oft saftige Strafen (bis 500 Euro) fällig. Seit neuestem muss man bei verschiedenen Veranstaltern für die Mitnahme von Hunden extra zahlen. Andere Anbieter sind dagegen sehr tierfreundlich (wie etwa Novasol). Übrigens: In der Nebensaison (bis 31. März 2008) dürfen Hunde überall an den dänischen Stränden Gassi gehen! |
12. Richtig bezahlen. |
Bei Buchungen im Internet oder Reisebüro werden im Regelfall 25 oder 30 Prozent der Kosten nach Buchungseingang und schriftlicher Bestätigung fällig. Der Rest muss – je nach Anbieter 30 oder 60 Tage vor Reisebeginn gezahlt werden. Eine Reiserücktritts-Versicherung sollte man in jedem Falle abschließen, denn die Stornokosten sind saftig (im Schnitt bis 30 Prozent der Mietsumme). Und daran denken: Bei Ferienhäusern muss eine oft hohe Kaution hinterlegt werden (Bargeld oder Kreditkarte) – bis zu 60 Prozent der Mietsumme. |
13. Pünktlich anreisen. |
Ferienhaus auf einer Insel: Das klingt sehr verlockend. Die Anreise ist aber auch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Dazu kommen Wartezeiten. Immer sinnvoll: die Überfahrt vorher reservieren, damit man nicht stundenlang auf einen freien Fährplatz warten muss. Wer mit dem Auto zum Ferienhaus reist, sollte möglichst bei Tageslicht ankommen und mit einer guten Karte ausgestattet sein. Oftmals liegen die romantischen Häuser in den entlegensten Regionen und sind bei Dunkelheit auch nur schwer zu finden. |
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